Es ist getan

Nach einer Geschichte von J.R.R. Tolkien

Geneigter Leser, sei gewarnt: Dieser Beitrag ist lang, sehr lang. Lange hat es gedauert, ihn zu schreiben, lange wird es dauern, ihn zu lesen. Zwar nicht so lang wie die über 1000 Seiten starke Trilogie selbst, doch annähernd. Und natürlich lohnt es sich, sich noch einmal auf diese, für viele von uns doch sehr unerwartete, Reise zu begeben.

(Wer es lieber kurz und s(ch)achlich mag, dem sei der eigens für die Presse verfasste Beitrag unseres Teammitglieds Philipp Huber ans Herz gelegt, oder natürlich der am 23.5. im Sportteil der Heilbronner Stimme erschienene Artikel „Heilbronner SV steigt als Meister in die 2. Bundesliga auf.“)

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Taktik aus dem wahren Leben (78)

Das Thema dieser Serie ist die „Taktik des Alltags“, also taktische Situationen, mit denen wir Normalsterbliche in unseren Partien konfrontiert sind. Wer genügend Partien gespielt hat, weiß, dass brillante Opferangriffe leider die Ausnahme bilden; entscheidend ist viel häufiger, die kleinen Chancen, die sich links und rechts am Wegesrand auftun, zu erkennen und zu nutzen.

Alle Beispiele kommen aus dem „wahren Leben“, entstammen also meinen eigenen oder Heilbronner Partien. Manchmal kam die Kombination oder taktische Möglichkeit aufs Brett, manchmal wurde sie jedoch auch übersehen. Die Spanne reicht vom simplen kurzzügigen Bauerngewinn bis zu komplexeren Kombinationen, bei denen klassische Motive eventuell in versteckter oder „verfälschter“ Form auftreten können. Hin und wieder ist auch mal eine „Perle“ dabei, entweder in Form einer Kombination „für die Galerie“ oder als gehaltvolle Stellung mit vielen interessanten Motiven und Möglichkeiten, die naturgemäß zum großen Teil unter der Oberfläche bleiben und erst in der Analyse auftauchen.

Das kleinere Übel

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber hin und wieder schaffe ich es, mich in schlechte Stellungen hineinzumanövrieren. Oft geht es dann darum, unter mehreren unbefriedigenden Zügen die am wenigsten schlechte Wahl zu treffen, um dem Gegner die Aufgabe möglichst schwer zu machen. In der Diagrammstellung ist Schwarz (ich war’s diesmal nicht) definitiv nicht zu beneiden: Der Sa5 hängt und sobald er sich bewegt, verliert Schwarz einen Bauern. In der Partie folgte 15… b6, was nur auf den ersten Blick den Springer einstellt:

  • Warum ist nach 16. Lxa5 nicht einfach eine Figur weg?
  • Wie setzt Weiß am stärksten fort?

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Es gibt wieder Schach-Open – ein Zwischenbericht aus Großenseebach

Diese Woche starteten zwei große Turniere des Schachjahres. Zum einen findet gerade ein kleines
unbedeutendes Turnier in Spaniens Hauptstadt statt bei dem der nächste Verlierer des
Weltmeisterschaftsturniers gegen Magnus Carlsen ermittelt wird. Zum anderen kommt es nach der
Corona Zwangspause zur 31. Auflage des Seebach-Opens. Weiterlesen

Taktik aus dem wahren Leben (77)

Das Thema dieser Serie ist die „Taktik des Alltags“, also taktische Situationen, mit denen wir Normalsterbliche in unseren Partien konfrontiert sind. Wer genügend Partien gespielt hat, weiß, dass brillante Opferangriffe leider die Ausnahme bilden; entscheidend ist viel häufiger, die kleinen Chancen, die sich links und rechts am Wegesrand auftun, zu erkennen und zu nutzen.

Alle Beispiele kommen aus dem „wahren Leben“, entstammen also meinen eigenen oder Heilbronner Partien. Manchmal kam die Kombination oder taktische Möglichkeit aufs Brett, manchmal wurde sie jedoch auch übersehen. Die Spanne reicht vom simplen kurzzügigen Bauerngewinn bis zu komplexeren Kombinationen, bei denen klassische Motive eventuell in versteckter oder „verfälschter“ Form auftreten können. Hin und wieder ist auch mal eine „Perle“ dabei, entweder in Form einer Kombination „für die Galerie“ oder als gehaltvolle Stellung mit vielen interessanten Motiven und Möglichkeiten, die naturgemäß zum großen Teil unter der Oberfläche bleiben und erst in der Analyse auftauchen.

Im Kreuzfeuer

Formal könnte man Schwarz in der Diagrammstellung sogar Entwicklungsvorteil bescheinigen (der weiße Lc1 wartet noch auf seinen Einsatz), allerdings kommt es auch auf die Qualität der Entwicklung an. Und da sieht es für Schwarz mit seiner versprengten Armee weniger rosig aus. Wie kann Weiß die Gunst der Stunde nutzen?

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Taktik aus dem wahren Leben (76)

Das Thema dieser Serie ist die „Taktik des Alltags“, also taktische Situationen, mit denen wir Normalsterbliche in unseren Partien konfrontiert sind. Wer genügend Partien gespielt hat, weiß, dass brillante Opferangriffe leider die Ausnahme bilden; entscheidend ist viel häufiger, die kleinen Chancen, die sich links und rechts am Wegesrand auftun, zu erkennen und zu nutzen.

Alle Beispiele kommen aus dem „wahren Leben“, entstammen also meinen eigenen oder Heilbronner Partien. Manchmal kam die Kombination oder taktische Möglichkeit aufs Brett, manchmal wurde sie jedoch auch übersehen. Die Spanne reicht vom simplen kurzzügigen Bauerngewinn bis zu komplexeren Kombinationen, bei denen klassische Motive eventuell in versteckter oder „verfälschter“ Form auftreten können. Hin und wieder ist auch mal eine „Perle“ dabei, entweder in Form einer Kombination „für die Galerie“ oder als gehaltvolle Stellung mit vielen interessanten Motiven und Möglichkeiten, die naturgemäß zum großen Teil unter der Oberfläche bleiben und erst in der Analyse auftauchen.

Anschließend an die Aufgabe letzte Woche schauen wir uns heute das Ende der Partie an: Dank des weißen Drucks hatte Schwarz schon vor einigen Zügen fehlgegriffen und ziemliche Probleme auf f7 bekommen. Nach dem schon quasi alternativlosen 26… f7-f5 konnte Weiß die Partie mit einem netten Finale beenden.

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