Stuttgart ist viel schöner als Berl…Sulzfeld

Das Jahr vergeht mal wieder im Flug, zum Zeitpunkt der Berichterstattung schreiben wir schon den 2. Juni, da frage ich mich, was ich eigentlich mit der ganzen Zeit mache. An Himmelfahrt war die Sache klar, mal wieder ein Schachturnier spielen.

Für mich persönlich war es erst das zweite Open in der gesamten Saison 2016/17, da die Württembergische Meisterschaft kein richtiges Open ist. Beim Pfalz-Open lief es ja ganz ordentlich und die vergangenen Oberliga-Ergebnisse ließen mich hoffen, dass ich das nötige Quäntchen Entschlossenheit aufbringen würde, um meine guten Stellungen auch gegen bessere Spieler zum Sieg führen könnte.
In Ditzingen fanden sich dann insgesamt sechs Spieler unseres Vereins ein: Neuling Utz Kammerer, der sein Glück gleich mal im A-Open versuchte, ebenfalls im A-Open spielten Nikolas Pogan und Thomas Tschlatscher, das B-Open nahm sich Michael Eberhard zur Brust und seine bessere Hälfte Nilofar Banai spielte im C-Open. Das Sextett wurde von mir komplettiert.

Hiermit möchte ich darauf hinweisen, dass das Ganze hier sehr auf den drei Musketieren Niko, Thomas und mir konzentriert sein wird, da ich zu 99% mit den beiden meine Zeit verbrachte, inklusive Hin- und Rückfahrt.
Parallel dazu spielten Simon Degenhard, Daniel Schäfer, Reiner Scholte und Thomas Leykauf in Sulzfeld, zu ihren Schicksalen komme ich am Ende dieser Zeilen.

Für 50% unserer Vereinsvertreter stand in Runde 1 ein Pflichtsieg auf dem Programm, namentlich eben Niko, Thomas und mich. Man merkte aber auch gleich, dass die Gegner trotz massiver zahlenmäßiger Unterlegenheit doch gerne mitspielen wollten. Niko legte es gleich mal sehr scharf an (nicht) und spielte irgendein Sf3-g3-Gedöns. An sich war in seiner Partie nichts los, aber gleich als es die erstbeste Gelegenheit zum Anbrechen undurchsichtiger Komplikationen gab, stürzte sich der Schwarzspieler drauf, was Niko sichtlich freute, da er schon vorausberechnet hatte, dass ihn die Komplikationen in Vorteil bringen würden. Schlussendlich gewann er die Dame gegen zwei Figuren und ließ seine Muskeln, ähm, ich meine seine Technik spielen.
Thomas spielte noch langweiliger und unternahm keine Ambitionen, irgendetwas zu machen, bis es in ein Doppelturmendspiel ging. Dort stand nach Gefühl auch sein Gegner besser. Jedoch wurde Thomas immer aktiver und als der letzte schwarze Turm völlig regungslos auf h6 vom Geschehen abgeklemmt wurde, war die Partie dann auch gegessen.
Mein sehr erfahrener (71 Jahre alt!) Gegner Klaus Bräunlin wählte gegen meinen Sizilianer eine Neben-Nebenvariante, dennoch gefiel mir die Stellung an sich. Meine Königsstellung war etwas luftig (kein g-Bauer) und er hatte das Läuferpaar, dafür hatte ich ein konkurrenzloses Vollzentrum. Sein Versuch eines Flügelangriffs scheiterte schon im Ansatz und es kam zu dieser Stellung:


Hier ist …f5 natürlich der richtige Zug, den ich auch durchgerechnet hatte und nachdem ich mich fast schon in einer Gewinnstellung befinden würde. Aber warum nicht schneller gewinnen? …d3?? Lxd3 und plötzlich hatte ich neben einem Minusbauern auch sehr große Stellungsprobleme. Daraufhin dachte ich mir „yolo“ und riss die gesamte Stellung auf, mein Gegner verrechnete sich und ich gewann doch noch.

Runde 2 war dann gleich schon einmal wegweisend, man mag es kaum glauben: wer setzt sich oben fest, wer dümpelt weiter noch hinten rum. Thomas hatte es dabei mit GM Felix Levin zu tun, gegen welchen er schon vor zwei Jahren einmal gespielt hatte, also war es doch mal Zeit für eine Revanche. Die Variantenwahl des Weißen sah auch sehr seicht aus, aber Thomas beging einen unscheinbaren Fehler in der Zugreihenfolge, woraufhin der GM ein sehr starkes Qualitätsopfer erblickte. Das Material war zwar auf Thomas‘ Seite, jedoch könnte er wortwörtlich keine seiner sechs Figuren (inklusive König) bewegen, wodurch der Rest der Partie eher an Leichenfledderei erinnerte.
Niko bekam es mit dem Erstrundengegner von Utz zu tun, sein Eröffnungsexperiment ging an sich nicht gut, aber gerade als Weiß dabei war, die Ernte einzufahren, machte er gar nichts mehr. Niko konnte gefährliches Gegenspiel am Königsflügel aufziehen und am Ende musste Niko nicht einmal eine Figur opfern, um durch eine Mattdrohung eine Dame zu gewinnen, also 100% für Niko.
Meine Partie war auf vielen Ebenen frustrierend, hauptsächlich war es der Tatsache geschuldet, dass mein Gegner wirklich nichts machte und mir sozusagen die Frage stellte, wie ich denn gewinnen wolle.

Natürlich gewinnt man diese Partie nicht, wenn man den weißfeldrigen Läufer die ganze Partie nur bemitleidet, dann kann man sein Potential gar nicht erkennen. Selbst Thomas kam während der Partie auf mich zu und bezeichnete den Läufer als „netten Bauern“.

Somit war für Niko klar, dass es ganz nach vorne ging, während Thomas und ich hinten rumschimmelten. Thomas bekam Nikos Erstrundengegner, somit ging die „Gegnerrotation“ weiter. An der Partie war wenig Schönes zu finden, Thomas war zwar im Stellungsvorteil, jedoch opferte er einfach unmotiviert einen Bauern, sodass die Stellung dann nicht mehr ganz so klar war. Als wäre es sein Plan gewesen, kam sein Gegner irgendwann in Zeitnot. Somit entschloss sich Thomas zu einem Turmopfer, welches bei beiderseitig bestem Spiel zu Dauerschach hätte führen sollen – jedoch wurde Schwarz zu gierig (und konnte mit wenigen Sekunden natürlich keine optimale Entscheidung treffen, es gab kein Fischer-Inkrement!) und Thomas konnte forciert mit Dame und Bauern gegen Dame, Turm und Läufer mattsetzen, da der schwarze König von seinen Dienern massiv behindert wurde.
Mein Gegner hieß mal wieder Josef Gabriel, wieso „mal wieder“? Beim Herbstopen 2015 durfte ich ihn besiegen, während ihm bei der WEM 2016 eine Revanche glückte, also war es doch mal wieder Zeit für eine interessante Partie. Die Stellung war lange ausbalanciert (er hatte das Zentrum, ich dafür die c-Linie), bis er mich auf der 2. Reihe mit meinen Türmen reinließ. Als er seinen König dann auf Matt stellte, war es Zeit für den Durchbruch:


Ein bisschen stolz war ich hier schon, auch wenn es nicht besonders schwer zu sehen war.
Das wahre Highlight war Nikos Partie gegen GM Vyacheslav Ikonnikov. In einem Bogo-Inder/Katalanisch-Verschnitt konnte Niko seinen leichten Eröffnungsvorteil lange konservieren. Er konnte immer mehr statische Vorteile ansammeln, wie Läufer vs. Springer, entfernter a-Freibauer im Endspiel und noch einen isolierten c-Doppelbauern beim Großmeister. Als es ins reine Damenendspiel ging, konnte man tatsächlich schon an einen Außenseitersieg denken. Sehr stark kombinierte Niko seinen Freibauern mit Mattdrohungen gegen den schwarzen König und rang den GM nieder! Die Partie lässt sich bei Interesse direkt im Browser nachspielen: http://www.stuttgarter-stadtmeisterschaft.de/index.cgi?ID=Runde3apar
Auf der verlinkten Webseite sieht man auch, dass zeitgleich der an Eins gesetzte GM Vladimir Epishin ebenfalls verlor, sodass jetzt schon etwaige Preisambitionen seitens Niko geäußert werden konnten…

In der vierten Runde war dafür wirklich gar nichts los. Niko bekam wieder einen Großmeister und dank „Gegnerrotation“ war es Felix Levin, welcher Thomas in Runde 2 bezwungen hat. Niko hatte weniger Probleme, baute sich solide slawisch auf und musste nicht einmal Remis anbieten, das wurde von seinem Gegner übernommen. Thomas spielte eine mehr oder weniger grauenvolle Partie und durfte mit Remis zufrieden sein, die Engines sind bei seiner Stellung schon ausgeflippt. Auch meine Partie war grauenvoll, jedoch glücklicherweise auf Seiten meines Gegners und nicht auf meiner, viel Gegenwehr wurde nicht geleistet und ich konnte einen Mehrbauern einfach im Endspiel nach Hause schieben. Zwei Mal 3,5/4 und Thomas bei 2,5/4, das sah doch gut aus für die Zukunft.
Utz hatte wie erwartet einen sehr schweren Stand, war aber in keiner seiner Partien chancenlos. Nach vier Runden hatte er schon einen Punkt erarbeitet, gegen teilweise mehr als gestandene Spieler.
Michael verpasste in der ersten Runde als Underdog eine große Chance durch einen Einsteller, kämpfte sich aber daraufhin zurück und stand zwischenzeitlich bei 2,5/4.
Nilofar teilte das Schicksal ihres Partners in vielen Aspekten, so ließ auch sie gegen Favoriten Chancen liegen und auch sie hatte zwischenzeitlich 2,5 Punkte, da waren die beiden im Gleichschritt.

Nun ging es langsam in die heiße Phase, glücklicherweise nicht vom Wetter her bedingt, da waren wir schon beim ersten Tag genug mit einer überhitzten Halle gestraft. Ok, dafür hatten die Veranstalter ab dem vorletzten Tag entschieden, einen schnellen Ausgang ins Freie zu sperren, sodass die Luftzirkulation in der Halle grenzwertig war (manche Schachspieler riechen zudem einfach…sehr streng), aber immerhin war es nicht mehr so heiß.
Niko wurde dabei positiv überrascht, mit 3,5/4 und zwei GMs in den Runden drei und vier könnte man ja meinen, dass es weiter gegen Titelträger gehen würde, aber Pustekuchen. Da nur noch drei Spieler bei 100% waren (GM Jan-Christian Schröder, GM Misa Pap und der Nicht-Favorit Maciej Swiarcz aus Polen mit 2306 Elo), war Niko gerade so noch einer der Favoriten in der Gruppe der Leute mit 3,5 Punkten. Er bekam es mit Volker Scheeff von Schmiden/Cannstatt zu tun. Unser FM improvisierte in der Eröffnung und war mit dem Resultat gar nicht zufrieden, sein Gegner hätte wohl auf mehrere Weisen mindestens totalen Ausgleich oder gar Remis forcieren können. Glücklicherweise behielt Schwarz das Ungleichgewicht bei und Niko konnte zwei Leichtfiguren für einen Turm gewinn, was spielentscheidend war.
Zwar war ich nur einen Platz hinter Niko gesetzt, jedoch ging es für mich gleich mal als Underdog ins Geschehen gegen IM Jaroslaw Krassowizkij. Glücklicherweise hatte ich Weiß und auch wenn seine Wahl des Damengambits für mich überraschend und ungewöhnlich rüberkam, fühlte ich mich wohler, als ich es wohl in einem Grünfeld getan hätte und behielt einen stabilen, leichten Vorteil. Es gab viele vielversprechende Fortsetzungen nach der Eröffnung, ich wählte eine, bei der es ultimativ in ein Endspiel Dame + Läufer gegen Dame + Springer überging. Ohne Damen hätte ich das sicher bis zum Ende pushen können, aber das Potential von Dame + Springer ist mir bekannt, also gab ich trotz leichten nominellen Vorteils Remis.
Wieder Remis bei Thomas, weder konnte er sein typisches Spiel durchziehen noch schien er motiviert zu sein, ganze zwölf Züge wurden gespielt.

Bei Turnieren im Schweizer System ist es ja nicht unbedingt so, dass die Spieler, welche grundsätzlich vorne spielen, am Ende auch ganz vorne stehen, gerade für Leute aus der „zweiten Reihe“ wie Niko und mich bedeutet das, jede Runde 150% zu geben. Während ich nun auf dem Gegnerkarussel saß und Nikos GM aus Runde 3, Vyacheslav Ikonnikov, vorgesetzt bekam, spielte Niko gegen Misa Pap, gegen den er schon einmal 0/2 hatte, jetzt galt es also. Beim Mittagessen berieten wir uns über unsere Eröffnungen und Niko beschloss, die Zugreihenfolge in einer Caro-Kann-Hauptvariante umzudrehen, weil „ein 2600er das schon mal gegen meinen Gegner gemacht und gewonnen hat“. Überzeugendes Argument! Tatsächlich brachte Niko den Großmeister zum Nachdenken, aber erfreulich war dies nicht, weil Weiß auf lehrreiche Weise mit der alternativen Zugfolge umging. Zu Stellungsproblemen kamen noch Zeitprobleme hinzu und Niko musste sich nach langem Kampf beugen.
Auch mein weiß spielender Gegner dachte nach circa 15 Zügen eine Weile nach, was mich überraschte, da ich eine Zugfolge mit vielen Abtäuschen als forciert ansah; schlussendlich wählte mein Gegner auch diese Abwicklung. Ich war mit meiner Stellung an sich zufrieden und auch die Engine sagte nichts Böses (0.00), aber als eine neue Herausforderung anstand, griff ich fehl:


Der Springer auf d4 kompensiert die leicht schlechtere Bauernstellung bei Weitem, aber Weiß hatte grad ein Störfeuer auf h5 gelegt. Hier gibt es tatsächlich mehr als eine zufriedenstellende Lösung, jedoch dachte ich zu lange nach (der erste Gedanke wäre der Beste gewesen, wenn auch leicht unmenschlich) und entschied mich für …a6?, danach ging es nur noch bergab. Die Idee, dem Springer das Feld b5 zu nehmen im Falle eines Tausches auf d4, war gar nicht so dumm, aber im Endeffekt schwächt es die schwarzen Felder zu sehr. Nach Se4! Se2+?! Kc2 gxh5? (wenn man schon einmal ins Fettnäpfchen tritt, dann bleibt man gleich am Besten drin, nicht wahr?) Sd6+ Kc7 Sf5 +- hatte ich plötzlich keinen Superspringer auf d4 mehr und die Not meines Läufers auf g7 wurde betont. Die Verwertung gelang meinem Gegner souverän.
Bei Thomas wieder blutleer, nach ungefähr 15 Zügen Remis, wieder in einer Stellung mit beiderseitigem Potential, das war einfach ein verlorener Tag.

Für den letzten Tag wollten wir also irgendwie gewinnen; bei Thomas ging es um Schadensbegrenzung, ich konnte mit einem Sieg zum ersten Mal in meinem Leben einen Status erreichen, bei welchem ich mehr Elo als DWZ hätte und bei Niko ging es noch um Preisgeld. Diese Hoffnung hatte ich trotz zehn Hauptpreisen nicht mehr, da meine Buchholz nicht gut genug war und zudem zu viele Leute im Punktebereich 4-5 herumschwirrten. Zwar gewann ich souverän und habe neue „Rekorde“ mit 2271 DWZ und 2278 Elo aufgestellt, aber für Geld reichte es nicht mehr, nur der 13. Platz. Egal, TerrortoastCards regelt das Finanzielle schon.
Thomas merkte man an, dass er es noch einmal wissen wollte, zwar bekam er natürlich wieder einen Schwächeren, aber dieses Mal konnte er seine Bestimmtheit auf dem Brett umsetzen. Langsam erhöhte er den positionellen Druck und als eine taktische Lösung gefordert sowie verfügbar war, zögerte Thomas nicht und machte den Sack eiskalt zu, 4,5/7 sind nach dem Turnierverlauf mehr als in Ordnung.
Am Ende erwies sich Niko leider als das Opfer des Schweizer Systems, er hatte an sich die perfekten Voraussetzungen mit Weiß gegen Jugendspieler Patrick Höglauer. Leider ließ er sich zu sehr von Gedankenspielen um ein Remis ablenken und legte die Partie viel zu seicht an, als er Remis wollte, war es längst zu spät, so hätte er im Rückblick doch lieber die Zugwiederholung in der Eröffnung genommen. Eine Niederlage machte mich tatsächlich zum Heilbronner Topscorer, für Niko war es sicher nur ein schwacher Trost, dass ihm selbst ein Remis kein Preisgeld gegeben hätte.

So ging das Abenteuer Stuttgart vorbei. Utz erkämpfte sich noch tapfer einen weiteren Punkt und steigt mit 1642 DWZ ein – was auch innerhalb seiner Selbsteinschätzung vor Turnierbeginn war. Bei Michael ging nicht mehr viel und er landete bei 3,5 Punkten. Als wären die beiden unzertrennlich, machte Nilofar es ihm gleich und beendete ihr C-Open ebenfalls mit 3,5 Punkten.

Stuttgarter Stadtmeisterschaft

Kurz noch zum Sulzfeld-Open:
Alle tapferen Recken spielten dort aufgrund der Zweiteilung im A- statt im B-Open. Thomas Leykauf begann stark und punktete gegen Spieler im Ratingbereich 1800-2000, ließ dann aber auch wegen körperlicher Beschwerden nach. Am Ende blieb es bei einem Punkt, da er die letzten zwei Runden nicht mehr spielte. Schön war zu sehen, dass sowohl Jugend in Form von Daniel Schäfer als auch Erfahrung in Form von Reiner Scholte dabei waren. Reiner musste einen schwachen Start verkraften, kämpfte jedoch wie ein Löwe und kam noch auf vier gute Punkte und ließ sogar einen Spieler mit 2200 Elo hinter sich. Daniel spielte einmal „Fahrstuhl“ und war am Ende nicht ganz zufrieden mit seinem Turnier, mit 3 Punkten riss er keine Bäume heraus, dennoch gewann er gut 30 DWZ hinzu.
Shooting Star des Turniers war mal wieder Simon Degenhard. 2017 scheint einfach sein Jahr zu sein, auch hier ließ er sich von keinem Gegner beeindrucken. Mehrere Sieger gegen Stärkere sprangen dabei heraus, nämlich drei Spieler mit mehr als 2300 Elo, darunter auch die iranische IM Dorsa Derakhshani, welche mehrmalige asiatische Juniorenmeisterin ist. Einzig IM Vadim Chernov musste er sich geschlagen geben, in der letzten Runde gab es noch ein Remis gegen einen ungefähr gleich gewerteten Spieler. Am Ende gab es für Simon einen starken fünften Platz mit 5,5/7 Punkten, zudem gönnte er sich ein Plus von 53 DWZ bzw. dank 40er-Faktor sogar 83 Elo. Mit 2184 DWZ und 2234 Elo spüren auch die etablierten Leute der Ersten gleich mal Simons Atem im Nacken – wer weiß, was für ihn noch alles möglich ist!

Sulzfeld-Open

Für Niko und Simon geht es auch direkt weiter. Niko versucht sein Glück in Reutlingen, während Simon beim Höhepunkt des Jugendschachs, den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften, sein Glück versucht. Parallel spielt Philipp Wenninger bei der „Offenen Deutschen“ mit. Allen drei drücken wir selbstverständlich die Daumen.


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