Ende des Pfalz-Opens – vielversprechender Start mit durchwachsenem Ende

Heute wurden die letzten zwei Runden im Pfalz-Open gespielt. Nach einem starken Start von Simon (wir berichteten) hieß es natürlich, dieses Niveau einigermaßen zu halten, da mit jedem (halben) Punktgewinn die Gegner sicher nicht schwächer würden. Leider konnte Simon seinen Gegnern in den Runden 4 & 5 (namentlich Reza Azimi vom Münchener SC 1836 e.V. und Josefine Heinemann von der SG Aufbau Elbe Magdeburg), die ähnlich stark wie seine Gegner aus den ersten drei Runden waren, nicht viel entgegensetzen und verlor diese Runden entsprechend.
In Runde 6 wartete mit Adrian Gschnitzer (SG Heidelberg-Kirchheim) ein weiterer Gegner im Bereich von 1900 DWZ. Trotz der Negativerlebnisse der vorherigen zwei Runden ließ Simon sich nicht unterkriegen und schaffte hier ein Remis, womit er nach sechs Runden zwei Punkte aufweisen konnte; durchaus ein beachtliches Ergebnis.
Jedoch sah man auch in den letzten drei Runden, dass Simons Gegner einfach stärker und auch erfahrener waren. Wieder folgte eine Doppelniederlage in den Runden 7 und 8 (gegen Marcel Herm/SC 1922 Ketsch respektive Michael Führer/VfR-SC Koblenz), wodurch der starke Auftakt natürlich getrübt war. In der letzten Runde wartete mit Nicolas Bureik vom SC Caissa Schwarzenbach zum ersten Mal ein nominell schwächerer Gegner auf unseren Jungspund. Dass das aber nichts heißen muss, hat Simon selbst während dem Turnier oft gezeigt. Erfreulicherweise gab sich Simon keine Blöße und gab dem Turnier einen versöhnlichen Abschluss.
Mit 3/9 Punkten fand sich Simon schlussendlich auf Platz 203 von 232 wieder. Kein überragendes Ergebnis, jedoch durfte Simon acht Runden lang gegen (deutlich) stärkere Gegner spielen, die allesamt auch ausgefuchster als der Jungspund sind, dementsprechend ist das auf jeden Fall ein Ergebnis, auf das Simon aufbauen kann.

Natürlich erwarte ich aber trotzdem von ihm, in den nächsten zwei Jahren württembergischer Meister zu werden, um in meine Fußstapfen zu treten. Bei den restlichen Jugendlichen, die bei mir sonst noch im Training rumlaufen, erwarte ich aber keine Wunder mehr…keineswegs war hier ein Wortspiel geplant mit dem Nachnamen eines bekannten Jugendspielers, wie könnte ich nur auf solche Ideen kommen. Ich bin ja für meine bierernste (mh lecker, Bier…Moment, muss kurz zum Kühlschrank) Lebensweise bekannt.
Das bedeutet: bis zur WJEM doppeltes Trainingspensum mit wöchentlichen Kurzabfragen und Hausaufgaben, dann kann ich mich noch stärker auf mein zukünftiges Lehrerdasein vorbereiten.

Auch Simons Vater Thomas war von einer Pechsträhne verfolgt, nach soliden 2/3 Punkten verlor er drei Mal in Folge. Immerhin konnte er die letzte Runde gewinnen und das B-Turnier mit einem Sieg beenden und landete mit 3/7 Punkten auf Platz 116 bei 179 Teilnehmern.

Gewonnen hat das Turnier übrigens der erstgesetzte GM Vladimir Baklan vor GM Sebastian Bogner aus Eppingen mit 6,5 Punkten. Die beiden Spieler trennten letztendlich nur drei Buchholzpunkte und verloren keine Partie.
Alle Informationen und Ergebnisse gibt es hier: http://www.pfalzopen.de/de/ergebnisse-2014

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