Herz und Verstand passen leider nicht immer zusammen….

Im Herzen die DVM immer noch voll eingeschlossen, war die Devise für unsere 1. Mannschaft der Jugendbundesliga gegen die zweite Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde einen klaren Favoritensieg einzufahren. Und es ging gleich mal super los (ich weiß, nicht für Daniel), denn wir bekamen am 6. Brett gleich mal einen gratis-Punkt geschenkt aufgrund von Aufstellungsproblemen der Karlsruher.

Mit diesem Punkt im Rücken und einem DWZ-Durchschnitt von 1796 zu 1484 sollte ein Sieg eigentlich nur noch Formsache sein…. DENKSTE! Letztendlich ging der Schuss (verdientermaßen) komplett nach hinten los…

Während Daniel sich draußen mit Taktikaufgaben begnügen musste, musste ich zusehen wie unsere Bretter langsam aber sicher ins Hintertreffen gerieten – nach einem Sieg meinerseits dank sinkendem Widerstand meiner Gegnerin im Endspiel, stand es wenige Zeit später doch 2:3 aus unserer Sicht – das lag nicht nur an mangelnder Spielpraxis an den Brettern, sondern auch an einer Karlsruher Mannschaft, die sich durch Teamgeist, Kampf und angriffslustiges Spiel auszeichnete. Kim-Luca fuhr zum Glück noch einen verdienten Sieg ein, um den blamablen 3:3 Endstand zu sichern.

Jetzt heißt es im letzten Spiel gegen Karlsruhe 1 (dann daheim) wieder den Verstand einzuschalten und mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Zug die Saison mit einem Sieg noch versöhnlich zu beenden.

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