Nikolaus-Jugendopen 2016: Ergebnisse

Nachdem die immer intensiver werdenden letzten Wochen heute in unserem mittlerweile 18. Nikolaus-Jugendopen kulminierten, ist unser Traditionsturnier nun quasi volljährig – und auch schon wieder vorbei!

Die zweitwichtigste Information vorweg: Die Ergebnisse der einzelnen Altersklassen sowie die Gewinner der Rating- und Sonderpreise sind nun auf dieser Seite zu finden.

Die – zumindest aus unserer Sicht – wichtigste Nachricht heute lautet: Danke! Und zwar danke an alle Teilnehmer, dass Ihr, ob als „Stammgast“ seit vielen Jahren oder zum ersten Mal, den Weg nach Heilbronn gefunden habt und mit Eurem fairen Verhalten zu einen streit- und störungsfreien Ablauf beigretragen habt! Vielen Dank an alle Helfer für Eure tatkräftige Unterstützung, ohne die das Turnier überhaupt nicht möglich gewesen wäre – im „Rampenlicht“ der Gruppenleitung und Moderation, hinter den Kulissen in der Turnierleitung, hinter der Theke für das leibliche Wohl sorgend, vor und nach dem Turnier beim Auf- und Abbau, und und und… An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den engagierten Gästen bedanken, die uns spontan beim Abbau der Bretter und Tische geholfen haben!

Der sportliche Teil des Turnieres verlief wie bereits erwähnt wieder sehr fair und ohne Streitfälle:

In der „Königsklasse“ entschloss sich unsere Beschwerdeabteilung etwas spät, doch mitzuspielen mit dem positiven Nebeneffekt, dass dadurch das Teilnehmerfeld geradzahlig wurde (tatsächlich hatten wir dieses Jahr insofern Glück mit den Teilnehmerzahlen, dass in allen sechs Turnieren zusammen nur zehn kampflose Paarungen zustandekamen!). Das Handicap, eine Runde weniger zu spielen, schien Enis eher zu beflügeln und mit einer 100%-Ausbeute sicherte er sich den Sieg vor Veaceslav Cofman (SC Untergrombach), Christoph Müller (SF Schwaigern) und Ferdinand Petzelberger (VfL Sindelfingen).

Viele bekannte Gesichter sah man vorne in der Gruppe 2, wo eine dichte Spitze aus langjährigen Teilnehmern um den Turniersieg kämpfte. Letztendlich konnte sich dieses Mal Julius Muckle (SK Ludwigshafen) gegen den Vorjahressieger Adrian Gschnitzer (SV Walldorf) durchsetzen. Auf dem dritten Platz landete Simon Degenhard (HSchV) vor Richard Muckle (SK Ludwigshafen) und Tobias Hermann (SC Eppingen).

Einen spannenden Zweikampf gab es in der U14, in der Jon Englert (TV Großostheim) in der direkten Begegnung gegen den Mitfavoriten David Musiolik (SC Ramstein) zwar das Nachsehen hatte; allerdings u.a. durch die Unterstützung seiner Vereinskollegin und weiterer halber Punktverluste Davids am Ende die Nase vorn hatte. Punktgleich, aber mit etwas schlechterer Buchholz sicherte sich Thomas Lang (SG Schwäbisch Gmünd) den dritten Platz vor Lorenz Hofmann (SV Lauf) und Marco Sattler (VfL Eberstadt).

Im Gegensatz dazu hatte Bennet Hagner (Frankfurter TV) die Gruppe 4 fest in der Hand : 8.5/9 und 1.5 Punkte Vorsprung bedeuten den klaren 1. Platz vor Elia Dittmar (SF HN-Biberach), Nikita Sosnovsky (TuS Makkabi Frankfurt) und Christian Forsch (TG Forchtenberg).

Die U10 sah wiederum ein dichteres Spitzenfeld, in dem sich die Favoriten gegenseitig einige Punkte wegnahmen und somit für Spannung im Titelkampf sorgten. Am wenigsten Federn ließ Raphael Policarpo (SC Heusenstamm), der sich mit 8 Punkten vor Colin Ensslinger (7.5, SF Schwaigern) und Marius Deuer (7.5, SC Weiße Dame Ulm) durchsetzte. Wiederum einen halben Punkt weniger hatte Phil Afonso (SF Kornwestheim) vor einer ganzen Gruppe von Spieler mit 6 Punkten, die von Ricardo Aragon aus Guatemala (!!) angeführt wurde.

In der U8 zeigte Teamcup-Gewinner TuS Makkabi Frankfurt seine Dominanz: Die beiden Frankfurter Maximilian Shkundin und Lars Pessotschinski spielten untereinander Remis und gewannen jeweils alle restlichen Partien, sodass sie sich am Ende den 1. Platz teilen mussten/durften. Dritter wurde Jan Alexander Nülle (Schach-Kids Bernhausen), dem zwar 1.5 Punkte auf die beiden Erstplatzierten fehlten; dafür war sein Vorsprung auf den 4. Platz doppelt so groß!

Alle Tabellen nebst Rating- und Sonderpreisen gibt es auf der Turnierseite – und vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr wieder!


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