Landesliga: Knapper Sieg gegen Kornwestheim

Mit 4,5:3,5 gelang uns heute ein knapper, hart umkämpfter Sieg gegen Kornwestheim. Der Mannschaftskampf war lange sehr ausgeglichen. Das äußerte sich unter anderem auch darin, dass an den ersten 4 Brettern die Begegnungen keinen Sieger sahen und remis endeten.

Doch zurück zum Anfang. Wie gesagt, es war lange Zeit sehr ausgeglichen. Als erstes endete am Brett 2 die Partie mit einem Unentschieden. Etwas spätere nahm Julian an Brett 4 das Remisangebot seines Gegners an.  Nachdem Benjamin ein Turmopfer übersah, sah es dort nicht mehr gut aus und folgerichtig verlor Benjamin.  Für den ersten Siegpunkt sorgte Simon, der in einer Französischpartie das Brett kontrollierte und nachdem sich sein Gegner zu spät für die Öffnung des Spiel mit f6 entschied, das Spiel schnell zu seinem Gunsten zu Ende brachte. Dann einigten sich auch noch Robin und sein Stürmer auf ein Unentschieden und es liefen noch 3 Partien. In meiner Partie gab es ein Turmendspiel, wo jede Seite einen Freibauern besaß. Zwar konnte ich die Stellung öffnen und mit Turm + Bauer gegen Turm einen Mehrbauern erobern, war allerdings auf der 6. Reihe abgeschnitten, so dass es nur noch zum Pattsetzen reichte. Es liefen noch zwei Partien. Gut sah es mich Michael aus, der vermutlich zwischendurch auf Verlust stand (müsste man mal analysieren), doch nachdem sein Gegner mit der Brechstange versucht hatte, die Königsstellung zu knacken, verschwanden ziemlich viele Figuren vom Brett. Doch ein starker h-Freibauer unterstützt vom Turm erwies sich als am Brett unlösbares Problem für den Gegner. Michael gewann und somit hatten wir schon 4 Brettpunkte sicher.  Die Entscheidung viel am sechsten Brett. Thomas hatte aus einer guten Eröffnung heraus zwar etwas mehr vom Spiel, doch die Initiative und ging irgendwann verloren und am Ende gab es ein Dauerschach, das den Mannschaftssieg sicherstellte.

Kommentare

Landesliga: Knapper Sieg gegen Kornwestheim — 1 Kommentar

  1. Ich hoffe, du kennst den Unterschied zwischen einem Turmopfer und einem Qualitätsopfer — sonst wirst du des öftern mal eine Figur zu wenig haben.
    Benjamins Gegner hat nur eine Qualität geopfert.
    Ich hab mich nicht mit meinem Nachnamen, sondern mit meinem Gegner auf Remis geeinigt (Oder war das ein zu schlaues Wortspiel, das ich nicht verstanden hab?).