Württemberg bei der DLM [Update]

In den letzten Jahren wurde die Deutsche Ländermeisterschaft zu einem hochwertigen Turnier aufgewertet, bei welchem (fast) jeder Landesverband eine Mannschaft entsendet, teilweise sogar zwei Teams pro LV. Anhand der Durchführung am traditionellen Termin um den Tag der Deutschen Einheit herum sieht man, dass die Welt langsam zur Normalität zurückkehrt.

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Mit Kanonen auf Spatzen…

…wurde am vergangenen Sonntag geschossen, und zwar beim Saisonstart unserer „Zweiten“ in der Verbandsliga. Die „Spatzen“ waren leider wir (mit einem Durchschnittsalter von knapp unter 30 Jahren), die Kanonen waren in Wahrheit Kanon*innen, denn der der SK Schwäbisch Hall hatte die halbe Damen-Bundesliga-Mannschaft mit an Bord, dazu einen französischen IM.

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Taktik aus dem wahren Leben (42)

Das Thema dieser Serie ist die „Taktik des Alltags“, also taktische Situationen, mit denen wir Normalsterbliche in unseren Partien konfrontiert sind. Wer genügend Partien gespielt hat, weiß, dass brillante Opferangriffe leider die Ausnahme bilden; entscheidend ist viel häufiger, die kleinen Chancen, die sich links und rechts am Wegesrand auftun, zu erkennen und zu nutzen.

Alle Beispiele kommen aus dem „wahren Leben“, entstammen also meinen eigenen oder Heilbronner Partien. Manchmal kam die Kombination oder taktische Möglichkeit aufs Brett, manchmal wurde sie jedoch auch übersehen. Die Spanne reicht vom simplen kurzzügigen Bauerngewinn bis zu komplexeren Kombinationen, bei denen klassische Motive eventuell in versteckter oder „verfälschter“ Form auftreten können. Hin und wieder ist auch mal eine „Perle“ dabei, entweder in Form einer Kombination „für die Galerie“ oder als gehaltvolle Stellung mit vielen interessanten Motiven und Möglichkeiten, die naturgemäß zum großen Teil unter der Oberfläche bleiben und erst in der Analyse auftauchen.

Außer Konkurrenz

…läuft gewissermaßen die heutige Stellung. Zwar stammt sie auch aus dem „wahren Leben“, allerdings handelt es sich um eine Fernschachpartie unseres mittlerweile verstorbenen, aber bis ins hohe Alter aktiven Mitglieds Friedrich Löchner. Die Partie wurde immerhin vor dem Computerzeitalter gespielt, also durften die Spieler die Figuren zwar nach Belieben hin- und herziehen, selber denken mussten sie aber trotzdem. Die Wahrscheinlichkeit ist daher hoch, dass Schwarz das nun folgende Finale bereits viele Züge und damit viele Wochen oder gar Monate im Voraus gesehen hatte. Bis Sonntag findet Ihr den netten Abschluss sicher auch!

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Taktik aus dem wahren Leben (41)

Das Thema dieser Serie ist die „Taktik des Alltags“, also taktische Situationen, mit denen wir Normalsterbliche in unseren Partien konfrontiert sind. Wer genügend Partien gespielt hat, weiß, dass brillante Opferangriffe leider die Ausnahme bilden; entscheidend ist viel häufiger, die kleinen Chancen, die sich links und rechts am Wegesrand auftun, zu erkennen und zu nutzen.

Alle Beispiele kommen aus dem „wahren Leben“, entstammen also meinen eigenen oder Heilbronner Partien. Manchmal kam die Kombination oder taktische Möglichkeit aufs Brett, manchmal wurde sie jedoch auch übersehen. Die Spanne reicht vom simplen kurzzügigen Bauerngewinn bis zu komplexeren Kombinationen, bei denen klassische Motive eventuell in versteckter oder „verfälschter“ Form auftreten können. Hin und wieder ist auch mal eine „Perle“ dabei, entweder in Form einer Kombination „für die Galerie“ oder als gehaltvolle Stellung mit vielen interessanten Motiven und Möglichkeiten, die naturgemäß zum großen Teil unter der Oberfläche bleiben und erst in der Analyse auftauchen.

Heute steht ein königsindischer Stellungstyp zur Diskussion. Schwarz hat gerade 10… h6 gespielt; vermutlich hat ihn die Fesselung gestört oder er wollte sich auf weißes h4 vorbereiten (mit der Auffangstellung g6/h6 gegen g4/h4 kann Schwarz im Prinzip Linienöffnungen verhindern oder erschweren, indem er auf h5 mit …g5 antwortet und umgekehrt). Weiß muss jetzt positionelle und taktische Elemente berücksichtigen – was würdet Ihr ziehen?

Lösung

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Wiederaufnahme Jugendtraining / Spielabend / aktualisiertes Hygienekonzept

Liebe Schachfreunde,

unser Erwachsenen-Spielabend wird auch in den kommenden Wochen im Oktober donnerstags ab 20 Uhr für Vereinsmitglieder und Gäste geöffnet sein.
Ebenso wird das Jugendtraining freitags im Robert-Mayer-Gymnasium ab dem 08. Oktober wieder stattfinden. Eine entsprechende Information wurde verschickt.

Es gilt dabei die aktuellste Version unseres Hygienekonzepts.

Stand heute befinden wir uns weiterhin in der sog. „Basisstufe“, ein herkömmlicher 3G-Nachweis (Antigen-Schnelltest) ist also bis auf Weiteres ausreichend.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

gez. der Vorstand

Taktik aus dem wahren Leben (40)

Das Thema dieser Serie ist die „Taktik des Alltags“, also taktische Situationen, mit denen wir Normalsterbliche in unseren Partien konfrontiert sind. Wer genügend Partien gespielt hat, weiß, dass brillante Opferangriffe leider die Ausnahme bilden; entscheidend ist viel häufiger, die kleinen Chancen, die sich links und rechts am Wegesrand auftun, zu erkennen und zu nutzen.

Alle Beispiele kommen aus dem „wahren Leben“, entstammen also meinen eigenen oder Heilbronner Partien. Manchmal kam die Kombination oder taktische Möglichkeit aufs Brett, manchmal wurde sie jedoch auch übersehen. Die Spanne reicht vom simplen kurzzügigen Bauerngewinn bis zu komplexeren Kombinationen, bei denen klassische Motive eventuell in versteckter oder „verfälschter“ Form auftreten können. Hin und wieder ist auch mal eine „Perle“ dabei, entweder in Form einer Kombination „für die Galerie“ oder als gehaltvolle Stellung mit vielen interessanten Motiven und Möglichkeiten, die naturgemäß zum großen Teil unter der Oberfläche bleiben und erst in der Analyse auftauchen.

Alle zur Party einladen

Angreifen ist wie Feiern: Je mehr Leute/Figuren mitmachen, desto mehr Spaß macht das Ganze. An diese Empfehlung hielt sich auch der Weiße in der heutigen Stellung. Wie zerlegte er sehenswert die schwarze Königsstellung?

Lösung

Bericht von Tobias Peng zur DSEM

Sehr schnell würde die Deutsche Schnellschacheinzelmeisterschaft auf den frischgebackenen baden-württembergischen Meister Tobias Peng zukommen. Um eine vielleicht einmalige Chance zu ergreifen, nahm er große Hürden auf sich und unterbrach seinen Auslandsaufenthalt in den USA, um den Heilbronner SV zu vertreten. Ob das gut ausging, weiß Tobias selbst zu berichten:
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Tobias Peng bei DSEM

Wie im Bericht zur BW-Schnellschachmeisterschaft erwähnt, hat sich Tobias Peng für die Deutsche Schnellschacheinzelmeisterschaft in Lübeck qualifiziert.

Ob es eine Liveübertragung der Partien geben wird, weiß ich nicht. Jedoch werden alle relevanten Daten des Turniers auf Chess-Results sichtbar sein. Das Teilnehmerfeld sieht furchteinflößend aus, aber möglicherweise erwischt Tobias einen sehr guten Tag und kann sich in die erste Hälfte spielen. Wir sind gespannt und wünschen ihm viel Erfolg!

Taktik aus dem wahren Leben (39)

Das Thema dieser Serie ist die „Taktik des Alltags“, also taktische Situationen, mit denen wir Normalsterbliche in unseren Partien konfrontiert sind. Wer genügend Partien gespielt hat, weiß, dass brillante Opferangriffe leider die Ausnahme bilden; entscheidend ist viel häufiger, die kleinen Chancen, die sich links und rechts am Wegesrand auftun, zu erkennen und zu nutzen.

Alle Beispiele kommen aus dem „wahren Leben“, entstammen also meinen eigenen oder Heilbronner Partien. Manchmal kam die Kombination oder taktische Möglichkeit aufs Brett, manchmal wurde sie jedoch auch übersehen. Die Spanne reicht vom simplen kurzzügigen Bauerngewinn bis zu komplexeren Kombinationen, bei denen klassische Motive eventuell in versteckter oder „verfälschter“ Form auftreten können. Hin und wieder ist auch mal eine „Perle“ dabei, entweder in Form einer Kombination „für die Galerie“ oder als gehaltvolle Stellung mit vielen interessanten Motiven und Möglichkeiten, die naturgemäß zum großen Teil unter der Oberfläche bleiben und erst in der Analyse auftauchen.

Aus allen Rohren

Schwarz hat einen Bauern investiert, drückt aber mit fast allen Figuren auf den weißen Königsflügel. Allzu lange sollte er sich aber nicht ausruhen; immerhin drückt Weiß seinerseits subtil auf g7 (von der akuten Bedrohung der Dame mal abgesehen). Wie klärt Schwarz die Situation?

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