Zwei Spitzenspiele in den Jugendligen

Während sich die Saison bei den Erwachsenenmannschaften dem Ende neigt, geht es für unsere Jugendlichen jetzt erst richtig los: Am gestrigen Samstag fanden im Robert-Mayer-Gymnasium dabei mit den Paarungen HSchV 1 – SF Sasbach (BW-Jugendliga) und HSchV 2 – SF HN-Biberach 2 (Bezirksjugendliga) gleich zwei Spitzenspiele statt.

In der Bezirksjugendliga profitierte unsere Zweite dabei vom Ausfall gleich zweier Stammspieler bei unseren Gästen, die in der Biberacher Ersten aushelfen mussten. Der ihnen dadurch zugefallenen Favoritenrolle wurden unsere Jungs auch gerecht und Severin Bühler, Jonas Dudt, Daniel Schäfer, Max Breitenbach und Denis Kübler gewannen jeweils souverän ihre Partien. Felix Hagenmeyer wählte im Doppelturmendspiel leider den falschen Verteidigungsplan und konnte daraufhin schwere Materialverluste nicht verhindern. Mit dem 5:1-Erfolg steht unsere Zweite dank besserer Brettpunkte weiterhin an der Tabellenspitze; nach 2 von 5 Runden ist die Tabelle aber noch nicht wirklich aussagekräftig.

Das Match unserer 1. Jugendmannschaft gegen die SF Sasbach stand unter komplett umgekehrten Vorzeichen: Obwohl die Südbadener einen Stammspieler ersetzen mussten, wiesen sie uns gegenüber an jedem Brett ein klares DWZ-Plus (zwischen 70 und 340 Punkten!) auf. Nichtsdestodrotz gaben die ersten Züge Anlass zu vorsichtigem Optimismus: Mr. 100% Dmitriy Ignatov gewann durch einen Einsteller bereits in der Eröffnung eine Figur und Marcels Gegner entschloss sich zu einem ziemlich dubiosen Qualitätsopfer. Leider befürchtete Marcel, dass das Opfer Teil der gegnerischen Vorbereitung und somit korrekt war, woraufhin er trotz Mehrbauer in eine extrem passive Stellung geriet, die auf Dauer nicht zu halten war. Beim Stand von 1:1 kam Simon nicht über ein Remis hinaus und Tobias hatte seine Dame mit einem riskanten Alleingang in Bedrängnis gebracht – als sein Gegner drohte, die Dame zu fangen, konnte Tobias dies nur unter Materialverlust verhindern. Auch Kim-Luca war zwar eigentlich gut aus der Eröffnung herausgekommen, hatte aber irgendwo im Mittelspiel einen Bauern verloren und kämpfte fortan nur noch ums Remis. Dieses hätte uns dann auch einen Mannschaftspunkt sichern können bzw. sollen, da Patrick richtig stark aufspielte und seinen Gegner nach und nach überspielte. Leider verpasste er ein paar gute Gelegenheiten, ins Endspiel abzuwickeln und als er dann noch in einem Moment der Unachtsamkeit Gegenspiel zuließ, zeigte sich die nominelle Überlegenheit seines Gegners mit voller Wucht. Da auch Kim-Luca seine Partie nicht halten konnte, lautete die Endabrechnung also 1,5:4,5, wodurch wir auf den 5. Tabellenplatz abgerutscht sind. Aber wenigstens haben wir jetzt alle „Monster-Mannschaften“ hinter uns, während auf den oberen Plätze noch einige direkte Duelle ausstehen – es kann also noch viel passieren!


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